Bezahlt die Krankenkasse Keratokonus – Kontaktlinsen?

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Diese Frage bekommen wir recht häufig gestellt. Seit der Krankenkassenreform Ende 2003 sind Sehhilfen, wie Brille oder Kontaktlinsen, für die meisten Menschen gestrichen worden.

Einen Zuschuss gibt es nur noch für Menschen unter 18 Jahren. Darüber hinaus nur für Menschen mit einer starkern Sehbeeinträchtigung oder Augenerkrankungen.

Als eine starke Sehbeeinträchtigung zählt leider nicht eine hohe Stärke zu haben. Sollten Sie also z.B.  -12,00dpt in ihren Kontaktlinsen haben, wird sich die gesetzliche Krankenkasse nicht daran beteiligen.
Eine starke Sehbeinträchtigung liegt vor, wenn man mit dem besseren Auge weniger als 30% sieht – mit Brille oder Kontaktlinsen wohlgemerkt.

Anders sieht die Sache bei einem Keratokonus aus. Die Korrektur dieser krankhaften Veränderung der Hornhaut mit Kontaktlinsen, wird unter gewissen Voraussetzungen von der Krankenkasse unterstützt. Unter anderem müssen die Radien der Hornhaut unter 7mm sein.

Sind alle Kriterien erfüllt, kann ein Kostenvoranschlag an die Krankenkasse gestellt werden. Es gibt hier keine Regelsätze, die erstattet werden. (Jede dieser Anpassungen ist einzigartig.)

Aus unserer Erfahrung können wir berichten, dass ein gut dokumentierter Kostenvoranschlag an die Krankenkasse in über 90% der Fälle akzeptiert wird.

Je nach Anpassfall werden zwischen 70% und 100% der veranschlagten Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Ich denke, ich konnte mit diesem Text die wesentlichen Fragen beantworten. Gerne gehen wir auf offene Fragen näher ein.

Keratokonus

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Autor: Jurgen Jainta

War über 20 Jahre Teammitglied und wurde dann Chef bei Optiker Schütz. Sorgt mit seinem unglaublichen Fachwissen nicht nur bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder für Verblüffung.

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