paskal3d

Hintergrundwissen zu PasKal 3D

Jeder Brillenträger hat die Situation schon mal erlebt: Zuerst wird das eine Auge gemessen, das andere ist abgedeckt. Dann wird getauscht – und am Ende kommen noch ein paar Tests für beide Augen. Das Ganze als schwarze Zeichen auf weißer Fläche. PasKal3D bricht diese Abfolge mit Hilfe modernster 3D-Technik auf und ermöglicht dem Augenoptiker damit eine viel genauere Messung als es herkömmliche Systeme bisher konnten. Während der so genannten Refraktion (also der Augenglasbestimmung) schaut der Patient jetzt ganz entspannt auf eine bunte Landschaft und bemerkt nicht einmal, welche Bilder seinem rechten und welche seinem linken Auge angeboten werden, oder anders ausgedrückt welches Auge gerade gemessen wird. Vor allem älteren Menschen ermöglicht dies, wie sich sehr schnell herausstellte, eine völlig entspannte Sehtest-Situation, die sie als sehr angenehm empfinden. Auch die Angst etwas falsch zu machen, die zu Verunsicherung und nicht selten zu falschen Ergebnissen führt, kommt erst gar nicht auf.

Die innovativen Sehteste in 3D-Technik mittels zirkularer Polarisation haben der in Fachkreisen bekannte „Gleitsicht-Guru“ Dieter Kalder und der Fachdozent Fritz Paßmann entwickelt. Beide Erfinder sind davon überzeugt, dass sich Gleitsichtgläser künftig besser anpassen lassen und deren Spontanverträglichkeit noch einmal erheblich gesteigert wird. Hinzu kommt, dass bei einer bestehenden Hornhautverkrümmung beim Brillenträger erst jetzt das exakte Bestimmen der Achslagen möglich ist. Die Benutzerfreundlichkeit von PasKal3D war bereits Untersuchungsgegenstand einer Bachelorarbeit an der „Hochschule der Medien“ in Stuttgart. Über die Zuverlässigkeit und den Qualitätsgewinn der Messungen dieses neuen Systems laufen derzeit umfangreiche Studien an der Beuth-Hochschule in Berlin.
Optiker Schütz in Pforzheim ist eines der ersten Augenoptik-Fachgeschäfte, welches diese innovative Technik einsetzt.